
SPD-Auswahl
Wir wählen die passenden Schutzgeräte für Typ 1, 2 oder 3 nach den Gegebenheiten Ihrer Anlage aus.
Ein Blitzeinschlag muss nicht in Ihr Haus einschlagen, um Router, Steuerung oder PV-Wechselrichter zu beschädigen – es reicht ein Einschlag in der Nachbarschaft. Wir bauen ein mehrstufiges Überspannungskonzept in Ihren Verteiler ein und erklären Ihnen, was Pflicht ist und was Empfehlung.
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Drei Situationen, die uns Essener Kunden nach einem Gewitter schildern.
Router, Fernseher oder Steuerungstechnik funktionieren nach einem Gewitter in der Nähe nicht mehr – ein typisches Zeichen für eine Überspannung, die über die Leitung ins Haus gelangt ist.
Je mehr vernetzte Technik verbaut ist – von der Heizungssteuerung bis zur PV-Anlage –, desto mehr kann eine einzelne Überspannung gleichzeitig beschädigen.
Ältere Zählerschränke wurden häufig ohne SPD gebaut. Eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz ersetzt dieses fehlende Konzept im Verteiler nicht.
Von der Auswahl der Schutzgeräte bis zur Funktionsprüfung.

Wir wählen die passenden Schutzgeräte für Typ 1, 2 oder 3 nach den Gegebenheiten Ihrer Anlage aus.
Die Schutzgeräte werden fachgerecht in Ihren Zählerschrank oder Unterverteiler eingebaut.

Reicht der vorhandene Platz im Verteiler nicht, passen wir ihn für das mehrstufige Konzept an.
Nach dem Einbau prüfen wir die Schutzeinrichtung, bevor wir die Anlage übergeben.
Zwei verschiedene Gewerke, die häufig verwechselt werden.
Überspannungs-Schutzeinrichtungen (SPD, Typ 1/2/3) sitzen im Verteiler und fangen Spannungsspitzen ab, die über die Leitung ins Haus gelangen – ausgelöst durch einen nahen Blitzeinschlag oder durch Schaltvorgänge im Netz. Das ist unser Gewerk.
Der äußere Blitzschutz – umgangssprachlich Blitzableiter – besteht aus Fangeinrichtung, Ableitung und Erdung am Gebäude und schützt vor einem direkten Blitzeinschlag ins Haus. Das ist ein eigenständiges Gewerk, das wir nicht anbieten.
Vier Schritte von der Bestandsaufnahme bis zur geprüften Schutzeinrichtung.
Wir sehen uns Ihren Verteiler und die vorhandene Technik an und klären den nötigen Schutzumfang.
Wir planen ein mehrstufiges Schutzkonzept: Typ 1 am Einspeisepunkt, Typ 2 in der Verteilung, bei Bedarf Typ 3 am Endgerät.
Die Schutzgeräte werden fachgerecht in Ihren Verteiler eingebaut, bei Bedarf mit kleinerem Umbau.
Wir prüfen die Funktion der neuen Schutzeinrichtung und übergeben die Anlage betriebsbereit.
Auswahl und Einbau der Schutzgeräte im Verteiler übernimmt bei uns ausschließlich die Elektrofachkraft.
Wir errichten das Schutzkonzept nach den anerkannten Regeln der Technik, unter anderem der DIN VDE 0100-534.
Statt einer einzelnen Steckdosenleiste planen wir Typ 1, 2 und bei Bedarf Typ 3 zusammen.
Jede Schutzeinrichtung wird nach dem Einbau geprüft, nicht nur eingebaut.
Anders als bei vielen anderen Elektro-Themen macht der Essener Nord-Süd-Kontrast beim Überspannungsschutz kaum einen Unterschied. Ob Hanglage an den Ruhrhöhen in Bredeney, dichte Altbau-Wohnlage in Rüttenscheid oder Siedlungszeile in Kray und Stoppenberg – ein Gewittereinschlag in der Nachbarschaft kann überall auf ähnliche Weise auf die Hausinstallation überschlagen.
Ob eine einzelne Nachrüstung im vorhandenen Verteiler oder ein komplettes mehrstufiges Konzept für Haus und PV-Anlage: Der Umfang hängt von Ihrer Anlage ab. Deshalb sprechen wir zuerst über Ihre Situation, kostenlos und unverbindlich – erst danach nennen wir den Rahmen für Ihren Fall.
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Für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen ist Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 verbindlich – die Übergangsfrist der seit Oktober 2016 geltenden Normen endete am 14.12.2018, seit dem 15.12.2018 gilt die Pflicht für neue Anlagen und wesentliche Erweiterungen.
Bei einer neuen Elektroinstallation ist der Überspannungsschutz deshalb von Anfang an eingeplant – mehr dazu auf unserer Seite zur Elektroinstallation in Essen.
Für unveränderten Bestand besteht kein zwingender Nachrüstzwang. Eine Nachrüstung ist aber dringend empfohlen, besonders wenn seit dem Bau des Verteilers viel neue Elektronik hinzugekommen ist, etwa eine PV-Anlage oder eine Wärmepumpe. Ob sich das für Ihr Haus lohnt, besprechen wir am Telefon.
Nein. Eine einzelne Steckerleiste schützt bestenfalls das eine angeschlossene Gerät und ersetzt kein mehrstufiges Konzept im Verteiler, das die gesamte Anlage von der Einspeisung bis zum Endgerät absichert.
PV-Anlagen sind ein häufiger Anlass für Überspannungsschutz, da sie sowohl auf der Gleichstrom- als auch auf der Wechselstromseite abgesichert werden sollten.
Den konkreten Bedarf für Ihre Anlage klären wir bei der Begehung – mehr zur Vorbereitung im Verteiler finden Sie auch auf unserer Seite zu Zählerschrank & Verteiler in Essen.
Ob Pflicht bei der Neuanlage oder Empfehlung im Bestand: Rufen Sie an, wir sehen uns Ihren Verteiler an und sagen Ihnen, welcher Schutz zu Ihrer Anlage passt.