
Verlegung
Leitungen werden fachgerecht und normgerecht verlegt, ob im Neubau offen oder im Bestand unter Putz.
Zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, ein Stromkreis für die halbe Wohnung, ein Verteiler ohne Reserve: Im Essener Bestand ist das eher die Regel als die Ausnahme. Wir planen und führen Elektroinstallationen aus – im Neubau von Grund auf, bei der Sanierung im Bestand und in der gewachsenen Altbauwohnung, jeweils nach DIN VDE 0100 und den Anschlussbedingungen des Netzbetreibers.
kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung

Vier Befunde, die uns in Essener Bestandsbauten immer wieder begegnen.
Zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter (PE) waren in älteren Installationen üblich. Unverändert genießen sie Bestandsschutz – bei jeder wesentlichen Änderung greift die aktuell gültige Norm.
Ohne FI/RCD fehlt der Personenschutz, den heutige Steckdosenstromkreise und Feuchträume nach DIN VDE 0100-410 vorsehen.
Ein einzelner Stromkreis für Küche, Homeoffice und Ladetechnik gemeinsam stößt schnell an seine Grenzen und schaltet ab, sobald mehrere Verbraucher gleichzeitig laufen.
Querschnitte, die für den Strombedarf von vor Jahrzehnten ausgelegt sind, werden bei Wallbox, Induktionsherd oder Wärmepumpe schnell zum Engpass.
Auch innerhalb der Elektroinstallation stellt Essen zwei sehr unterschiedliche Aufgaben – je nachdem, wie und wann ein Gebäude entstanden ist.
In den Frohnhauser Werkssiedlungen – Luisenhof, Bärendelle, Breilsort – und im nach dem Krieg weitgehend neu aufgebauten Holsterhausen treffen wir auf Installationen, die über Jahrzehnte gewachsen sind: zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, nachträglich gesetzte Steckdosen, ein Stromkreis für mehrere Räume. Hier steht die geordnete Neuverlegung im Vordergrund.
In Bredeneys Bürgerhäusern, der denkmalgeschützten Altstadt Werdens und den zu Wohnraum umgebauten Fabrikhallen Kettwigs am Ruhrufer muss die neue Installation sich in vorhandene, oft denkmalgeschützte Bausubstanz einfügen. Leitungswege werden mit Rücksicht auf Wände, Decken und Auflagen geplant, nicht nach Schema.
Fünf Bausteine, die je nach Vorhaben einzeln oder zusammen zum Einsatz kommen.

Leitungen werden fachgerecht und normgerecht verlegt, ob im Neubau offen oder im Bestand unter Putz.

Steckdosen, Schalter und Abzweigdosen werden gesetzt und sauber verklemmt.
Stromkreise werden nach Nutzung getrennt: Küche, Bad, Homeoffice und Ladetechnik erhalten eigene Absicherung.

Der Verteiler wird angepasst oder erweitert, inklusive FI/RCD und Reserve für spätere Erweiterungen.
Messung, Abnahme und Protokoll dokumentieren die ausgeführte Arbeit, für Sie und im Bedarfsfall für Ihre Versicherung.
Wir sehen uns die vorhandene Installation und die geplanten Räume gemeinsam vor Ort an.
Leitungswege, Stromkreise und Verteiler werden nach DIN VDE 0100 und den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers geplant.
Verlegung, Dosen und Verteiler werden fachgerecht umgesetzt, mit Rücksicht auf die vorhandene Bausubstanz.
Isolationswiderstand, Schutzleiter und Fehlerstromschutz werden gemessen und geprüft.
Sie erhalten die Abnahme mit Dokumentation der ausgeführten Arbeiten und Messergebnisse.
Elektroinstallation an der Festinstallation gehört gesetzlich in die Hände einer Elektrofachkraft – so schreibt es der Gesetzgeber vor (§ 13 NAV).
Planung, Ausführung und Dokumentation Ihrer Elektroinstallation aus einer Hand.
Inbetriebnahme und Anmeldung neuer Stromkreise beim Netzbetreiber sind gesetzlich einem im Installateurverzeichnis eingetragenen Installationsbetrieb vorbehalten.
Sie schildern Ihr Vorhaben am Telefon, wir klären das weitere Vorgehen – ohne Formular.
Drei Bautypen, die uns bei der Elektroinstallation besonders häufig begegnen.
Ob eine einzelne Wand neu verkabelt wird oder die ganze Wohnung eine neue Installation braucht, sehen wir uns gemeinsam vor Ort an. Am Telefon besprechen wir zunächst Ihr Vorhaben und die nächsten Schritte, kostenlos und unverbindlich.
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Nicht automatisch. Eine unveränderte Altanlage genießt in der Regel Bestandsschutz. Nehmen Sie jedoch eine wesentliche Änderung vor – etwa eine Badsanierung oder die Erweiterung eines Stromkreises –, greift für den geänderten Teil die aktuell gültige Norm, zum Beispiel die FI-Pflicht nach DIN VDE 0100-410.
Das hängt vom Einzelfall ab und wird bei der Begehung gemeinsam eingeordnet. Grundsätzlich gilt: Wird ein Stromkreis oder Bauteil verändert oder erweitert, muss dieser Teil dem aktuellen Stand entsprechen – der unveränderte Rest der Anlage bleibt davon zunächst unberührt.
Ja. Viele Vorhaben beginnen mit einem einzelnen Raum oder Stromkreis. Wir planen die Erweiterung so, dass sie sich später sauber in eine mögliche Gesamtmodernisierung einfügt.
Das hängt vom Umfang ab – von wenigen Tagen bei einer gezielten Erweiterung bis zu mehreren Wochen bei einer kompletten Neuinstallation. Nach der Begehung nennen wir Ihnen den zeitlichen Rahmen für Ihr Vorhaben.
Das übernimmt der ausführende, im Installateurverzeichnis eingetragene Installationsbetrieb – darum müssen Sie sich nicht selbst kümmern.
Ob Neubau, Sanierung oder Altbau: Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, wir sagen Ihnen, wie es weitergeht.